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Lebensrettende Ernährungsmaßnahmen im Jemen

Lebensrettende Ernährungsmaßnahmen im Jemen

Gemeindebasiertes Programm zur Behandlung akuter Mangelernährung und Verbesserung der Ernährung von Müttern und Kleinkindern.

62.737
Menschen erreicht
41.903
Kinder behandelt
154
Gesundheitseinrichtungen
Abgeschlossen
Status
Projekt abgeschlossen
Land

Jemen (Gouvernements Hodeida, Raymah, Amran, Dhamar, Saada)

Kategorie

Ernährungssicherheit

Laufzeit

Jun 2022 – Jun 2023 (13 Monate)

Projektkosten

707.483 EUR

Partner

Islamic Relief Jemen, finanziert durch Islamic Relief Stiftung

Begünstigte

62.737 insgesamt, davon 41.903 akut mangelernährte Kinder (6–59 Monate) und schwangere/stillende Frauen

Kampf gegen akute Mangelernährung

Im Jemen sind etwa 80 % der Bevölkerung (~24 Millionen Menschen) auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund 20 Millionen leiden unter Hunger, und 2,3 Millionen Kinder sowie 1,2 Millionen schwangere und stillende Frauen sind von akuter Mangelernährung betroffen.

Das Projekt unterstützte das jemenitische Gesundheitsministerium bei der Umsetzung eines gemeindebasierten integrierten Programms zur Behandlung akuter Mangelernährung und Verbesserung der Ernährung von Müttern und Kleinkindern. Es ergänzte das bestehende Targeted Supplementary Feeding Programme (TSFP).

Kampf gegen akute Mangelernährung
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Projektaktivitäten

Das Ernährungsprogramm umfasste folgende Maßnahmen:

Nahrungsergänzungsmittel

an alle IRY-unterstützten Gesundheitseinrichtungen bereitgestellt

UNICEF

lieferte therapeutische Spezialnahrung

MIYCF-Beratungsecken

eingerichtet (Mutter-, Säuglings- und Kleinkindernährung)

Schulung von Gesundheitspersonal

in Behandlung und Prävention

Überweisungs- und Outreach-Maßnahmen

in entlegene Dörfer

Hintergrund: Krise im Jemen

Der Jemen erlebt eine der schlimmsten humanitären Krisen weltweit. Alle 10 Minuten stirbt ein Kind an einer vermeidbaren Krankheit (UNICEF). Die Ursachen sind vielfältig: bewaffneter Konflikt, Krankheitsausbrüche, Dürren, Überschwemmungen und wirtschaftlicher Zusammenbruch.

Das Projekt erreichte 62.737 Menschen in den Gouvernements Hodeida, Raymah, Amran, Dhamar und Saada — darunter 41.903 akut mangelernährte Kinder (6–59 Monate) und schwangere bzw. stillende Frauen.

Hintergrund: Krise im Jemen
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Fakten und Kontext

Wichtige Hintergrundinformationen zur Lage im Jemen:

~ der jemenitischen Bevölkerung (~24 Millionen) sind auf humanitäre Hilfe angewiesen 80 %

~ Menschen leiden unter Hunger 20 Millionen

2,3 Millionen Kinder

und 1,2 Millionen schwangere/stillende Frauen von akuter Mangelernährung betroffen

Alle stirbt ein Kind an einer vermeidbaren Krankheit (UNICEF) 10 Minuten

Ursachen: bewaffneter Konflikt, Krankheitsausbrüche, , Überschwemmungen, wirtschaftlicher Zusammenbruch Dürren

Projekt in Zahlen

62.737
Begünstigte insgesamt
41.903
Kinder behandelt
154
Gesundheitseinrichtungen
707.483€
Projektvolumen

Häufige Fragen

Stand: 30.06.2023

Warum ist die humanitäre Lage im Jemen so dramatisch?

Der Jemen leidet unter einem seit 2015 andauernden bewaffneten Konflikt, der zu einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit geführt hat. Rund 80 % der Bevölkerung (~24 Millionen Menschen) sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Dürren, Überschwemmungen, Krankheitsausbrüche und wirtschaftlicher Zusammenbruch verschärfen die Situation zusätzlich.

Wie funktioniert das Ernährungsprogramm?

Das Programm arbeitete gemeindebasiert und integriert: Gesundheitseinrichtungen erhielten Nahrungsergänzungsmittel, UNICEF lieferte therapeutische Spezialnahrung, und MIYCF-Beratungsecken boten Müttern Unterstützung bei der Säuglings- und Kleinkindernährung. Outreach-Teams erreichten auch entlegene Dörfer.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit UNICEF?

UNICEF lieferte die therapeutische Spezialnahrung (z. B. RUTF — Ready-to-Use Therapeutic Food) für schwer mangelernährte Kinder, während Islamic Relief Jemen die Verteilung über Gesundheitseinrichtungen sicherstellte und das Programm vor Ort koordinierte. Das jemenitische Gesundheitsministerium war ebenfalls ein zentraler Partner.

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